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Schlitzaugen2007
Quelle/Fotos: R. & S. Schätz
So lautet der provokante Titel einer Ausstellung, zu der die galerie son im Rahmen des Schwerpunktes Bildende Kunst im Kulturprogramm der „Asien-Pazifik-Wochen Berlin“ vom 9. bis zum 22. 9. 2007 in ihre Räumlichkeiten in der Linienstraße 98 in Berlin-Mitte einlädt. Kunstliebhaber und solche, die es werden wollen, können sich dort täglich von 11 bis 18 Uhr ihr Bild davon machen, wie der traditionell negativ besetzte Begriff „Schlitzaugen“ neun Künstlerinnen und Künstler aus Asien und Europa Anlass zur Auseinandersetzung gab und in welche Formen der Bildsprache sie die Ergebnisse ihrer Arbeit übertragen haben. Es ist eine überraschende und erfrischende Vielfalt an Äußerungen geworden, die Mihyun Son zusammengetragen und überzeugend präsentiert hat.

In der Foto/Video- Installation „Rundformen im Schlitzauge“ des Koreaners Junggeun OH (* 1970) ist es das (Schlitz-)Auge selbst, das uns zublinzelt und uns das Runde in der Welt mit neuen Augen sehen lässt.

Um an den Kern der Videoinstallation „Schlitzaugen sehen die Welt anders“ des koreanischen Soziologen und Künstlers HYO TAN (*1943) zu gelangen, muss der Betrachter im wahrsten Sinnes des Wortes selbst durch „Schlitzaugen“ sehen, was eine sehr lohnende Erfahrung ist.

Der Japaner Tsukasa YAJIMA (*1971) setzt sich in seiner zweiteiligen Fotoarbeit „Die Sonne geht noch nicht unter, die Chrysantheme verwelkt noch nicht und ich werde weggefressen – Sexsklavinnen der japanischen Armee im Asien-Pazifik-Krieg (1931-1945)“ in eindrucksvoller Weise mit einem sehr dunklen Kapitel der jüngeren Geschichte Nordostasiens auseinander.

„Koreanische Türen mit Seidenmalerei“ der koreanischen Architektin und Künstlerin Mijung KARAKAYA(*1961) sind zu bewundern und ermöglichen dem westlichen Auge Einblicke in verfeinerte asiatische (Wohn-)Kultur.

In reizvollem Kontrast zu diesen delikaten Arbeiten stehen die „nebenan“ gehängten kräftigen, farbgewaltigen und großformatigen Malereien von Werner LIEBMANN (*1951), der sich auf seine ganz eigene Weise dem in Asien beliebten Sujet des Obstbaumes („Apfelbaum“) nähert und in einer zweiten Arbeit („Georg und der chinesische Drache“) asiatische Mythologie und christliche Ikonographie zu verbinden weiß.

Wie eine Brücke zwischen Orient und Okzident erscheinen die Arbeiten der in der Türkei geborenen Malerin Süheyla ASCI (*1961), auf deren unbetitelten, scheinbar abstrakten Bildern man doch (Schlitz-?)Augen zu erkennen glaubt.

Björn BORGMANN (*1966) hat sein großformatiges Triptychon mit „Manga-Birthday“ betitelt. Im grauen Bildraum huschen leuchtende, pastos gemalte abstrakte Formen, ein orientalisch anmutender Magier (?) rauscht auf einem Skateboard durch sie hindurch: east meets west at its best…

Asien ist jung, das wird deutlich in den minutiös gemalten Arbeiten „Erwartung VI, VII, VII“ des Malers Robert SCHÄTZ (*1962), aber jugendliche Fröhlichkeit sucht man hier vergeblich.
Voller Ernst und vor erhabener Kulisse fixieren drei junge Asiaten den Betrachter und lassen ihn nicht unberührt zurück.
Künstler Robert Schätz im ART CENTER BERLIN
Der Borkener Künstler Robert Schätz nimmt zur Zeit mit drei Arbeiten an der Ausstellung "Kunst aus Korea und Deutschland" im ART CENTER BERLIN FRIEDRICHSTRASSE teil, die noch bis zum 4. August 2007 täglich bis 21 Uhr zu sehen ist. Gezeigt werden Arbeiten von zeitgenössischen koreanischen und deutschen Künstlern.
Das ART CENTER BERLIN FRIEDRICHSTRASSE ist eine der führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Deutschland (www. art-center-berlin.de).
Im Rahmen der diesjährigen Asien-Pazifik-Wochen, die vom Haus der
Kulturen der Welt veranstaltet werden, wird Robert Schätz im September 2007 an der Ausstellung "Schlitzaugen 2007" in der Galerie Son in Berlin teilnehmen (Galerie Son, Linienstrasse 98, 10115 Berlin (Mitte)).
Die Vernissage zu dieser Ausstellung findet am 9. September um 12 Uhr statt.
Robert Schätz mit seinen Werken in Berlin:
Robert Schätz zeigt seine neuen Arbeiten in der Galerie Son in Berlin-Mitte. Die Vernissage am 02.03.2007 war nach Aussage der Galeristin Mihyun Son ein grosser Erfolg.
Die zahlreichen Gäste zeigten sich begeistert von der Ausdruckskraft der insgesamt 43 Werke in Öl, Acryl und Aquarell.
Zu sehen ist die Schau noch bis Ende April jeweils Dientags bis Samstags von 12:00 bis 19:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Foto: Eröffnungsabend. Quelle: catonbed
ROBERT SCHÄTZ, geboren 1962 in Recklinghausen, 1981 Abitur in Borken, 1981-89 Studium in Berlin und Gent (Ethnologie und Malerei). Foto: Robert Schätz. Quelle: catonbed
Robert Schätz mit Schwester - Galeristin Mihyun Son mit Gast - Sohn der Galeristin.
Fotos von links nach rechts: Quelle: catonbed
Galeristin Mihyun Son
galerie son - linienstr. 98 - berlin - 0178-505 55 53 - www.galerie-son.de - foto:www.catonbed.de
die galerie - der raum - das bild - die musik ... zeit für die sinne
Foto: Konzert zur Eröffnung. Quelle: catonbed
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