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| 1.-3. März: Deutsch-Niederländische Grafikbörse |  |  |  | Jedes Jahr am ersten Märzwochenende verwandelt sich der Borkener Vennehof in einen Treffpunkt für Freunde aktueller Druckgrafik. Neben Holzschnitten, Radierungen, Kupferstichen, Lithografien, Linolschnitten, Siebdrucken und vielem mehr gehören auch Fotografien, Kataloge und Kunstbücher zum Angebot. Veranstalter sind der Kreis Borken und die Stadt Borken. Sie werden von den niederländischen Partnern unterstützt. Zur Eröffnung am Freitag, 1. März, um 16 Uhr sprechen Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Marion Bornscheuer vom LehmbruckMuseum, Duisburg.
Öffnungszeiten:
Freitag, 1. März: 16-19.30 Uhr
Samstag, 2. März: 11-18 Uhr
Sonntag, 3. März: 11-18 Uhr
Der Eintritt ist frei. |  |  |  |  |  |  |  |  |  | | Kleinkunst im STADTMUSEUM ... Live on stage: |  | Borken. Mit einer Mischung aus Acoustic Soul, Latin und Blues, höchst unterhaltsamen Geschichten mit Blech- und Holzinstrumenten und einer musikalischen Rezitation setzen das Stadtmuseum Borken und die Initiative Kleinkunst ihre Veranstaltungsreihe „Musik und Kleinkunst live“ im Frühjahr 2013 fort.
Vier Blasinstrumente, zweimal Holz und zweimal Blech, mehr braucht das Kölner Quartett Talking Horns nicht, um eine unglaublich vielschichtige Musik zu spielen. Am Freitag, 22. März zaubern Achim Fink, Andreas Gigenberg, Stephan Schulze und Bernd Winterschaden auf Posaune, Tuba, Basstrompete, Saxofonen, Altflöte, Flügelhorn und Bassklarinette 21 kleine Musikminiaturen, denen man nur zu gerne lauscht. Sei es fröhlich entspannende Reggae-Nummern, funkiger Groove, spannende Bearbeitungen von Bach und Ravel, musikalische Reisen nach Südafrika und auf den Balkan: Die Vier Musiker schaffen immer wieder neue Klangbilder. Dabei gewinnt man oft genug den Eindruck, da sei kein Quartett, sondern ein ganzes Orchester am Werk.
Am Freitag, 12. April ist Oliver Steller, „die Stimme deutscher Lyrik“, wieder zu Gast im Borkener Stadtmuseum. In seinem Soloprogramm „Kurt Tucholksky - Lieder und Texte“ versteht es Oliver Steller das Leben Kurt Tucholskys emotional mitreißend nachzuzeichnen. Doch der Vollblutmusiker spielt und singt sich dabei nicht in den Vordergrund. Durch seine einfühlsamen Melodien/Kompositionen und biographischen Erzählungen bleibt der Dichter und Denker Tucholksky immer der zerrissene Held der Veranstaltung und Steller sein Interpret. So wird der Abend mit Oliver Steller und seiner Gitarre gleichsam zu einer Messe, in der der Geist des Dichters heraufbeschworen wird. Durch Sprache und Gesang werden – ergänzt durch Geschichten aus dem Leben Kurt Tucholkskys – der Charakter des Autors und seine Gedichte lebendig. Das Ergebnis: Ein unvergesslicher Abend, nicht nur für Literaturliebhaber.
Beginn: 20.00 Uhr im Stadtmuseum, Eintritt 13,00 €, ermäßigt 10,00 €. Sitzplätze sind nur in begrenzter Anzahl vorhanden. Karten sind in der Info-Zentrale des Rathauses, im BZ-Ticket-Center und im Reisebüro Menchen erhältlich, Vorbestellungen für die Abendkasse sind unter 02861/939-0 oder per E-Mail an stadtmuseum@borken.de möglich.
Den Auftakt bildete am 22. Februar Matt Walsh mit seinem Acoustic Quartett. Blues der feinen Art, kammermusikalisch instrumentiert und sensibel gespielt, bietet der in Münster lebende Ire Matt Walsh mit seinen Mitmusikern: Ein Programm aus Eigenkompositionen, Jazz- und funkbeeinflusstem Soul-Latin und Blues, mit einzigartigem akustischem Quartettsound und immer den Wurzeln des Blues sehr nah. Die Improvisationsfreude des Jazz und die emotionale Tiefe der Soulmusik lässt der Ire in seine Spielweise des Blues einfließen und kreiert damit einen ausgesprochen vielfältigen Sound, zu dem jeder seiner Begleiter seine individuelle Klasse und Spielauffassung beisteuert. Matt Walsh ist mit seinem virtuosen Mundharmonikaspiel und seinem seelenvollen Gesang Mittelpunkt und ruhender Pol des Quartetts. |  |  |  | | Rinke Nijburg im Stadtmuseum Borken |  |  |  | | Borken. „Schlafwandler und Seelentiere“, unter diesem Titel zeigt der niederländische Maler, Zeichner und Grafiker Rinke Nijburg (Arnheim) im Stadtmuseum Borken vom kommenden Sonntag, den 17. Februar an einen Auswahl seiner jüngeren und aktuellen Arbeiten. Die Präsentation ist Teil der Prämie zum Deutsch-Niederländischen Grafikpreis, den der Kreis und die Stadt Borken anlässlich der 25. Deutsch-Niederländischen Grafikbörse im vergangenen Jahr erstmals ausgelobt haben. Rinke Nijburg ist somit der erste Preisträger, im Rahmen dieser Begleitausstellung zur Grafikbörse 2013 präsentiert er sein beziehungsreiches Schaffen in der Bundesrepublik erstmals in einer Einzelausstellung. Nijburg zählt zu den Künstlern, die druckgrafische Techniken überwiegend in Kombination mit zeichnerischen Elementen verwenden. Vor allem die Kaltnadelradierung nutzt er zur Gestaltung von Grundmotiven, die er dann in einem bildhaften Denk- und Assoziationsprozess mit Aquarellfarbe, Bleistift oder Feder abwandelt und ihnen weitere Bedeutungsebenen hinzufügt. Schon 1993 schrieb der Kunsthistoriker Ron Manheim treffend: „Auf den ersten Blick muten diese Werke etwas chaotisch an, ironisch, provozierend unlogisch, aber bei näherer Betrachtung geben sie ihren tiefen Ernst preis – und auch ihre Konsequenz, die vor den Grenzen von Bild- und Denkkonventionen nicht Halt macht. Eine vollendete Ästhetik der Form wird gezielt vermieden, die Überzeugungskraft steckt in der Konsequenz, mit der Form und Inhalt miteinander in Einklang gebracht werden.“ In den 1960er Jahren aufgewachsen in dem calvinistischen Dorf Lunteren, in dem exotisch-antike und moderne Kunst gleichermaßen gemieden wurde und Tanzen als moralisch dubios galt, ermutigte ihn sein kluger, unkonventioneller Vater zu geistiger Selbständigkeit. Nijburg studierte an der Academie voor Beeldende Kunsten in Arnheim, den Ateliers Arnhem und an der Rijksakademie Amsterdam, erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter die Königliche „Subsidie“ für freie Malerei, den renommierten Buning Brongers Preis, den Prix de Rome in der Sparte Grafik, den Gelderland Grafikpreis und den Recommandation European Painting Award (Athen/GR). Als Maler, Zeichner und Grafiker zählt er in den Niederlanden längst zu den profilierten Künstlern der mittleren Generation. Und ein Liebhaber der Sprache ist er, der Essays schreibt. Als er 1998 am Prix de Rome teilnahm, sprach ihn eines der Jurymitglieder an und sagte, sein Werk sei zu „sophisticated“. Es sei für ein viel zu kleines Publikum geschaffen. „Ja, ich fordere ziemlich viel vom Zuschauer“, räumt Rinke Nijburg ein. „Und dabei habe ich keine Idee, ob das ein gutes Zeichen ist oder nicht ... Je weniger Applaus, desto besser der Künstler, so dachten manche Romantiker des 19. Jahrhunderts. Denn wer schafft, was jeder sehen will, der ist kein Visionär und seiner Zeit nicht voraus.“ Nijburg interessieren die sichtbaren und weniger sichtbaren Beziehungen zwischen Religion und Kulturgeschichte, Philosophie und Gegenwart. „Seine Bilder“, so schreibt die Kunsthistorikerin Norma Sukup im Ausstellungskatalog, der zur Grafikbörse erscheint, „scheinen aus einer Zwischenwelt zu kommen, angesiedelt zwischen Tag und Traum, Phantasie und Wirklichkeit, Religion und Mythologie. Es besteht kein Zweifel, diese Bilder vereinen höchst unterschiedliche Elemente miteinander und überzeugen durch ihre Stimmigkeit. [...] Wie verschiedene, übereinander gelegte Tonspuren ein fertiges Musikwerk ergeben, so finden sich bei Nijburgs Werken oft mehrere übereinander liegende Bildspuren. Da gibt es nicht einfach nur das bekannte Bild im Bildmotiv, es ist eher so, dass die Bilder miteinander zu verschmelzen scheinen, sich gegenseitig durchdringen, um schließlich eins zu werden. Erst in dieser Zusammenschau der unterschiedlichen Bildspuren erschließt sich das ganze Werk, wird das Bild zum Bild.“ Das Stadtmuseum lädt im Einvernehmen mit dem Kreis Borken alle Kunst- und Museumsfreunde zur Eröffnung der Ausstellung ein, die am Sonntag um 11:30 Uhr beginnt. Die Einführung hält die Kunsthistorikerin Norma Sukup vom Falkenhof-Museum in Rheine. Der in zwei Wochen im Rahmen der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse erscheinenden Ausstellungskatalog „Schlafwandler und Seelentiere“ kann am Sonntag per Subskription zum Vorzugspreis vorbestellt werden. |  |  |  |  |  |  |  | | Jubiläum 25 Jahre STADTMUSEUM Borken: Bilder |  |  |  | Borken. Das STADTMUSEUM Borken feierte am Sonntag gem. dem Programm-Folder sein 25-jähriges Jubiläum. Die erste Aktion vor dem alten Rathaus, die Tanzvorstellung der Alt-Münsterländer Tanz- und Trachtengruppe Ramsdorf-Ostendorf, wurde leider durch das Glockenläuten von St. Remigius unterbrochen, sodaß sich der Zeitplan am Sonntagmorgen ein wenig veränderte. Die Festreden von Heike Wilde, Heimatverein Borken, und Dr. Norbert Fasse (Leiter Stadtmuseum Borken) zeigten den anwesenden Gästen einen relativ kurzen geschichtlichen Zeitstrahl des STADTMUSEUMS auf, die mannigfaltigen Veränderungen der mehr als 100 jährigen Entwicklung und ein Ausblick in die Zukunft.
Wir haben ein paar Pics für unsere Geschichtsbücher bzw. Gallery verewigt, für alle die, die an den vielen Aktionen des Jubiläumfestes nicht teilnehmen konnten. Viel Spaß damit wünscht Borken-Live und allen, die zum Gelingen des Festtages beigetragen haben. |  |
Folder 25 Jahre Stadtmuseum
Hier finden Sie alles zum 25 jährigen Jubiläum des STADTMUSEUM Borken
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|  | Borken. Vor 25 Jahren, am 17. September 1987, öffnete das Stadtmuseum im alten Rathaus und der ehemaligen Heilig-Geist-Kirche am Borkener Markt die Tür für seine ersten Besucher. Vorausgegangen war eine lange lokale Museumstradition, die bis in die 1890er Jahre zurückreicht und über Jahrzehnte an unterschiedlichen Standorten ehrenamtlich vom Heimatverein Borken e.V. getragen wurde.
Die „Wiedereröffnung“ von 1987 bedeutete den Schritt von der rein ehrenamtlichen in die städtische Trägerschaft und eine Professionalisierung des Museumsbetriebs, auf deren Grundlage sich das Stadtmuseum in den vergangenen 25 Jahren zum lebendigen kulturellen Ort mitten im Borkener Stadtzentrum entwickelt hat. Doch all dies wäre kaum vorstellbar gewesen ohne das fortwährende, vielfach ehrenamtliche Engagement von Borkener Bürgerinnen und Bürgern. Kein Zufall also, dass das Stadtmuseum seinen Geburtstag am Sonntag, dem 23. September ab 10.30 Uhr mit einem bunten Jubiläumsfest für alle großen und kleinen Museumsfreunde gebührend feiern möchte. Mit dabei sind die lokalen und regionalen Partner – allen voran der Heimatverein Borken e.V. und der Kunstverein Borken – artline und mehr e.V. –, die das Aktions- und Fest-Programm unter dem Motto „Die Zukunft von damals auf dem Weg nach Übermorgen“ auch durch eigene Beiträge bereichern wollen.
Los geht’s um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Museum mit einer tänzerischen Gratulation der Alt-Münsterländer Tanz- und Trachtengruppe Ramsdorf-Ostendorf. Danach begrüßen Museumsleiter Dr. Norbert Fasse und die Vorsitzende des Heimtavereins Borken, Heike Wilde, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger im Museum. Gemeinsam werfen sie einen Blick zurück in die Museumsgeschichte und wagen einen Ausblick in die Zukunft des Museums, welches sich derzeit in einer Phase des konzeptionellen Aufbruchs befindet. Mit einer vergnüglichen „Historischen Revue“ entführen ab 11.30 Uhr die Schauspieler Beate Reker und Markus von Hagen (beide Münster) das Publikum in die vergangen zwei Jahrhunderte der Borkener Stadtgeschichte. Man darf schon jetzt gespannt sein auf die szenische Lesung aus historischen Dokumenten, historischen Romanen und historisch-literarischen Reportagen, die von der Epochenschwelle Anfang des 19. Jh. bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg reicht. Zu hören sein werden u.a. Auszüge aus dem zur napoleonischen Zeit zwischen Borken und Velen spielenden Roman „Maria Janna“ von Gertrud Vehring oder Ilse von Stachs Roman „Haus Elderfing“, der in der späten wilhelminischen Zeit auf Haus Pröbsting spielt, sowie weitere Borkener Episoden aus dem 20. Jahrhundert. Musikalisch untermalt wird die Revue vom Duo T.Öttchen und P.Umpernickel aus Münster mit frechen „Liedern gegen den Stachel“. Damit auch Familien beim Jubiläumsfest auf ihre Kosten kommen, gibt es für die jungen Gäste, deren Sache das Stillsitzen und Zuhören noch nicht ist, eine kreative „Mitmach-Aktion“ in der Buch-Druck-Kunst-Statt: Gemeinsam mit der Druckgrafikerin Petra Schuppenhauer (Leipzig) werden künstlerische Herbstlaternen bedruckt, wobei spielerisch das Prinzip des Buchdrucks erlebbar wird und gleichzeitig ein eigenes Werk entsteht, welches später mit nachhause genommen werden kann.
Einen einzigartigen Einblick in das künstlerische Drucken können Jung und Alt dann am Nachmittag erleben, wenn Petra Schuppenhauer, die seit 2009 in Leipzig eine eigene Druckwerkstatt mit Galerie und Laden betreibt, ab 13.30 Uhr an der Korrex-Presse in der Druckwerkstatt eigene Holz- und Linolschnitte druckt. „Zeichnen mit Lust & Laune“ heißt es ab 14.00 Uhr in der 1. Etage des Museums (Abt. Archäologie): Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind eingeladen, unter der behutsamen pädagogischen Anleitung der Kunsttherapeutin Laula Plaßmann (Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf) zum Zeichenstift zu greifen und sich auf eine zeichnerische Entdeckungsreise zu begeben.
Um 16.00 Uhr geht es dann nach draußen vors Museum: Auf dem De-Wynen-Platz (Museumsrückseite) gibt es eine Geburtstagsüberraschung der Borkener Museumsfreunde und Partnervereine für das Stadtmuseum. Was genau geplant ist, darf noch nicht verraten werden, sonst wäre es keine Überraschung mehr, aber schon jetzt darf man sich auf eine kurzweilige Kunst-Theater-Performance mit Schülern der Montessori-Gesamtschule, dem Theaterpädagogen Dietrich Roth und Mitgliedern der Gruppe „Borkenkäfer“ freuen. Musikalisch unterstützt werden sie vom Chor „Atemlos“ und dem Duo T.Öttchen und P.Umpernickel. Nicht nur das Stadtmuseum darf gespannt sein!
Am Abend wird es feierlich: Zur Feierstunde ab 17.00 Uhr im Großen Saal des Stadtmuseums in der ehem. Heilig-Geist-Kirche haben sich Bürgermeister Rolf Lührmann und der ehemalige Kulturstaatssekretär der NRW-Landesregierung, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, angesagt. Unter der Moderation der namhaften Journalistin Marija C. Bakker aus Köln soll in Redebeiträgen und Round-Table-Gesprächen ein Blick zurück auf die Anfänge des Stadtmuseums, auf die Gegenwart der Kultur- und Museumsarbeit und – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Regionale-Bewerbung (Einreichung zum Stichtag 21.9.2012) – in die Zukunft Museumsentwicklung am Standort Borken geworfen werden. Musikalisch begleitet wird die abwechslungsreiche Feierstunde, bei der Dank und Würdigung der zahlreichen Unterstützer und Mitwirkenden der vergangenen Jahrzehnte nicht zu kurz kommen sollen, vom virtuosen Gitarren-Duo Hoene aus Nottuln. Inhaltlicher Höhepunkt ist die Festrede von Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zur wechselseitigen Bedeutung von kulturellem Gedächtnis und Avantgarde – gerade auch für die lokale und regionale Kulturarbeit. Zum Ausklang gibt es ab 18.30 Uhr im Museumsfoyer einen kleinen Imbiss sowie musikalische Leckerbissen, dargereicht vom Duo Hoene. |  | | Ausstellung: Werke von Joseph Beuys & Schüler |  |  |  | Borken/Stadtmuseum. Viel Ehrenamt, viel Engagement und jede Menge Unterstützung von allen Seiten machen es nur möglich, so Klaus Queckenstedt, Vorsitzender des Kunstvereins Borken artline und mehr e.V. bei seiner Eröffnungsrede der Vernissage am 21. April im Stadtmuseum Borken, das nun viele interessante Werke von Joseph Beuys und seinen Meisterschülern U We Claus, Jürgen Holitschke, Jörg Immendorff, Stefan Kaiser, Jürgen Kramer, Sigmar Polke, Norbert Tadeusz und Klaus Tesching fast hautnah zu erleben sind.
Das diese Kunstausstellung großes Interesse erregt, beweist die Installation der Fahrräder in den Platanen auf dem Marktplatz in Borken. Unter der Mithilfe von Will Eiting und dem Bauhof der Stadt Borken, wurden 2-rädrige Objekte aus dem Hause Busch in luftiger Höhe platziert. Nicht ganz 24 Stunden waren alle deutlich sichtbar. Ein unbekannter Kunstkenner und Sammler war vermutlich so fasziniert von den Objekten, das er in einer waghalsigen Aktion sich illegal eines der Stahlrösser bemächtigte.
Fast ein Dejavu, denn verschiedene Werke von Beuys wurden leider in der Vergangenheit schon mal von Unwissenden irrtümlich zweckentfremdet: So am 03. November 1973, 2 SPD Mitglieder nutzten ein Kunstobjekt des Sammlers L. Schirmer, die Säuglingsbadewanne von Joseph Beuys, bei einer Partei-Feier als Waschbecken für Ihre Sektgläser. Schirmer bekam damals 40.000.- DM Schadenersatz.
Ähnlich gelagert war der Fall von 1986 in der Kunstakademie Düsseldorf: Dort reinigte der Hausmeister, völlig unverständlich für alle Kunstfreunde, ein Objekt mit dem Namen Fettecke. Es wurde ebenfalls ein Schadensersatz von 40.000.- DM gezahlt.
Es ist aber nun sicherlich nicht zu befürchten, das der entwendete Drahtesel als vermeintliches Kunstobjekt, dienlich als Eyecatcher zur Ausstellung im Stadtmuseum, eine ähnliche Wertigkeit erlangt:
Das wären nun aufgrund der "Währungsreform" ca. 20.000.- €
Die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf gab einen Einblick in das Wirken von Professor Joseph Beuys und seinen namhaften Meisterschülern, deren Werke, zumindest ein Teil davon, nun im Stadtmuseum von Borken bis zum 24. Juni 2012 zu besichtigen sind. Führungen und ein schulpädagogisches Programm sind zudem Bestandteil der Ausstellung. Ein kleiner bildlicher Rundgang in unserer Gallery als Appetizer für alle Kunstfreunde und die, die es werden wollen.
Mehr Infos unter: www.kunstverein-borken.de oder 0171-7343989.
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag von 15 - 18 Uhr, Sonntags 10.30 - 17.30 Uhr |  |
Borkener Konzertreihe 2011/2012
Flyer der Borkener Konzertreihe 2011/12 als pdf.doc zum download
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|  | | Rinke Nijburg aus Arnheim gewinnt Grafik-Preis |  |  |  | Kreis Borken. Rinke Nijburg aus Arnheim hat den erstmals ausgelobten Deutsch-Niederländischen Grafikpreis gewonnen. Er erhielt die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitagabend (2.3.) bei der Eröffnung der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken. Die Börse, die noch bis Sonntag geöffnet ist, findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Das Preisgeld für die erstmals ausgelobte Auszeichnung stellte die Sparkasse Westmünsterland.
Rinke Nijburg erhielt den Preis für seine Arbeit mit dem Titel "Seven Blind Butterflies". Die Lithografie überzeugte die Jury sowohl durch ihre Bildgestaltung als auch den künstlerischen Gesamteindruck. "Rinke Nijburg hat ein Blatt vorgelegt, dessen Qualität sich vielleicht erst auf den zweiten Blick erschließt, dies aber umso nachhaltiger", begründete Dr. Susanne Schulte von der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit in Münster die Entscheidung der Jury.
Rinke Nijburg, 1964 in Lunteren in der Provinz Gelderland geboren, studierte Bildende Kunst in Arnheim und Amsterdam. Für seine Grafiken, Acrylbilder und Zeichnungen erhielt er bereits zahlreiche Preise, unter anderem 1999 den Gelderland Grafiekprijs. Nijburg bekommt neben dem Preisgeld die Möglichkeit, eine Ausstellung im Borkener Stadtmuseum zu gestalten.
Zur Bewerbung um den Grafikpreis hatten Stadt und Kreis Borken 21 Künstlerinnen und Künstler, elf aus den Niederlanden und zehn aus Deutschland, eingeladen. Sie alle waren in den vergangenen Jahren bereits bei der Grafikbörse zu Gast oder sind in der "Grafikszene" sehr bekannt. Für den Grafikpreis reichten sie aktuelle Arbeiten zum Thema der ersten Börse im Jahr 1988 ein. "Ontmoetingen - Begegnungen" lautete damals der Titel. Fachliche Unterstützung bei der Vergabe des Grafikpreises erhielten Stadt und Kreis Borken von der Vereinigung "Kunst & Cultuur Overijssel” aus Zwolle und Leen van Welden aus Brummen/NL. Mitglieder der Jury waren neben Dr. Susanne Schulte die Direktorin von Cultuur Onder Dak Apeldoorn (CODA), Carin Reinders, und der ehemalige stellvertretende Direktor vom Museum Schloss Moyland, Drs. Ron Manheim. Die 25. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken lädt noch bis Sonntag zum Besuch ein. Knapp 70 Aussteller präsentieren ihr Angebot. Auch Rinke Nijburg ist mit einem Stand vertreten. Am Samstag, 3. März, und Sonntag, 4. März, ist die Börse jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/grafikboerse. Wer mehr über Rinke Nijburg erfahren möchte, wird unter www.rinkenijburg.com fündig.
Die Pics der Eröffnungsfeier als Warm up bei uns in der Gallery. |  | | Kunst auf dem Kreisel am Neutor ... ein Anfang! |  |  |  | Borken/Neutor. Eine Mischung aus starkem Bürger-Engagement und grosszügigen Sponsoring haben es möglich gemacht: Eine monumentale Kunst-Skulptur am Kreisverkehr zum Neutor-Viertel. Die feierliche Einweihung des Kunstwerkes am Samstag, 27.11.2010, unter grosser Anteilnahme aller Beteiligten und vielen interessierten Borkener Bürgern, war der offizielle Höhepunkt der wegweisenden Entwicklung im Neutorviertel.
Die vielen Redner, die sich in der Verkaufshalle von Auto van Alten das Mikrophon als Staffelstab in die Hand gaben, bezeugten das tolle Engagement der Neutor-Gemeinschaft um die Skulptur des Künstlers Manel Marzo-Mart zu realisieren.
Bürgermeister Rolf Lührmann schweifte in seiner Lobes-Rede in biblische Welten, die der Geschäftsführer der IHK Bocholt, Hans-Bernd Felken, in seiner Laudatio mit dem Hinweis für alle unterhaltsam kommentierte, das man sich den Gang zur sonntäglichen Messe eventuell sparen könnte.
Herr Jochen Seibel, Inhaber der Borkener Kistenfabrik und Haupt-Sponsor der Skulptur NT, würdigte die Initiative als Wegweisend für kommende Projekte, die unsere Stadt Borken auch in Zukunft mit einem Alleinstellungsmerkmal auszeichnen könnten. Er und seine Familie werden auch weiterhin solch starkes Wirken Pro Borken unterstützen.
Der technische Beigeordnete Stephan Pfeffer würdigte in seiner längeren Rede die aktive Gemeinschaft im Neutor-Viertel, allen voran Gerda Siebelt und Erwin Kleinau. Das Neutor wird nun, etwa sinngemäß seinen Worten, die optische Visitenkarte der Stadt Borken und kündigte weitere bauliche Aktivitäten an, die Borken zur besonderen Stadt im Münsterland machen soll. Der Anfang ist gemacht. Den Künstler Manel Marzo-Mart würdigte er darüber hinaus auch in spanischer Sprache und lud Ihn für kommende Projekte ein. Die Kreisverkehre von Borken bieten sicherlich noch viel Wirkungsfläche.
Frau Heike Wilde, die neue Vorsitzende des Heimatvereins Borken, bezog sich in Ihrer Ansprache auf den historischen Hintergrund und verwies auf den Standort der Skulptur, die nun auch symbolisch eines der Stadttore von Borken wieder Realität werden lässt.
Last but not least kam auch der Künstler Manel Marzo-Mart ans Rednerpult und gab in einem kurzen aber treffenden Statement sein Wirken in Borken wieder.
Erwin Kleinau wollte anschliessend den Weg der Kunstskulptur von der Planung bis zur Realisierung Revue passieren lassen, wurde hierbei zum Amusement aller anwesenden Gäste von seiner Gattin Gerda Siebelt eingebremst und alle Besucher konnten letztendlich die Enthüllungszeremonie live erleben.
Mit vereinten Kräften wurde dann die festgefrorene Kunststoffplane der NT-Skulptur auf dem Neutor-Kreisel entfernt und offiziell der Bevölkerung übergeben.
Der Anfang ist gemacht, soviel Action gab es bis dato noch nie an diesem Kreisverkehr. Als überdimensionalen Magnet wurde das NT zumindest am gestrigen Abend unter Beweis gestellt.
Sehen Sie selbst ... die Bilder in unserer Gallery ... klick the Pic! |  |  |  |  |  |  |  |  |  | | Stimme und Musik vom Feinsten im Vennehof |  |  |  |  |  | | Das war die Deutsch-Niederländische Grafikbörse |  |  |  | | Zu Gast im Jugendhaus: La Signora |  |  |  | | Kleinkunst Live im Stadtmuseum: BAZAR Bizarre |  |  |  | | Zu Gast in Borken: Club der toten Dichter |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | | 1225 Jahre St. Remigius: Spiegel des Glaubens Ausstellung im Stadtmuseum ... die Pics hier >> |  |  |  |  |  | MAF Räderscheidt (Bilder von links nach rechts):
Sturmzeit (2007, Öl auf Leinwand)
Selbstentgrenzung {2006, Reiskreide, schw. Tee)
Frühlingsgefühle (2007, Öl auf Leinwand)
Der Borkenstier (2008, Kohle, Kreide, Tusche, Graphit) |  | | Die Bilder der feierlichen Eröffnung des Schily-Koppers Raum im STADTMUSEUM von Borken: |  |  |  | | EINE MALERIN VON HOHER QUALITÄT |  |  |  | Julia Schily-Koppers in ungewohnt modernem Stil.
Unbetitelte, undatierte Studie, Öl auf Leinwand, Sammlung Heimatverein Borken |  |  |  |  |  | Bildbeschreibungen:
1 - Ben Joosten: Parade I aus der Serie Staatsbelang (Staatsräson) I, 2006, Buchdruck
2 - Afscheid (Abschied) für Hans van der Grinten, 1991, Buchdruck
3 - Detail aus Ben Joosten: De lancering van het alfabet (Die Schubkraft, das Abheben des Alphabets), 2005-2007, Großobjekt aus 333 gerollten Druckbögen
4 - Eberhard Zummach: Gobelin magnétique, 2007, Wandinstallation, im Vordergrund ein Teil seines Objektes „34 Gramm“
5 - Dr. Ger Luijten (Rijksmuseum Amsterdam)
6 - Ensemble aus „Composed“: Im Vordergrund das Stabilé „34 Gramm“ von Eberhard Zummach, an der Wand fünf Arbeiten von Ben Joosten; von links: Verlust (2006), Maestro (Jongleur, 2006), Der Einzug des Alphabets in Rom (2007), Bronzegießer (2006), Drummer (1988) |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  |
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